Wissen rund um Papierformate
Das A4-Blatt geht auf eine Idee aus dem Jahr 1786 zurück und wurde 1922 zur Norm. Im Wissensteil finden Sie die Normen hinter den Formaten, ihre Geschichte und die Mathematik dahinter, außerdem den Geschäftsbrief nach DIN 5008, ein Fachlexikon und Antworten auf häufige Fragen.
Inhalt dieser Seite
Alle Seiten im Wissensteil
- NormenWelche Norm regelt welches Format? DIN EN ISO 216, DIN 476-2, ISO 217, DIN 678, DIN 680, DIN 5008, ISO/IEC 7810 und ISO 3394 im Überblick.
- GeschichteWie aus einer Idee von 1786 das A4-Blatt wurde: Lichtenberg, das französische Stempelgesetz, Ostwalds Weltformat, Porstmann und DIN 476.
- Seitenverhältnis 1:√2Warum DIN-Formate das Seitenverhältnis 1:1,414 haben, wie man jedes Format selbst berechnet und warum 71 % und 141 % die magischen Kopierfaktoren sind.
- DIN 5008Alle Maße für einen Geschäftsbrief nach DIN 5008: Ränder, Anschriftfeld, Informationsblock, Falz- und Lochmarken, mit maßstäblicher Skizze.
- LexikonFachbegriffe aus Druck, Papier und Grafik verständlich erklärt, von Anschnitt bis Zickzackfalz, dazu die wichtigsten Abkürzungen von CMYK bis PDF/X.
- FAQKurze, geprüfte Antworten auf die häufigsten Fragen zu DIN-Formaten, Umschlägen, Druck und Papier, jeweils mit Link zur ausführlichen Seite.
- Quellen und LiteraturDie Normen, historischen Quellen und Fachbücher, auf die sich DIN-Formate.info stützt, mit Hinweisen, wo Sie die Originale finden.
Die Grundregeln
- Form
- Alle DIN-Formate haben das Seitenverhältnis 1 zu √2. Ein halbiertes Blatt behält seine Form, deshalb kopiert man mit 71 % und 141 % ohne Ränder zwischen den Formaten.
- Fläche
- A0 hat einen Quadratmeter. Die Grammatur eines Papiers ist damit das Gewicht eines A0-Bogens, und ein A4-Blatt aus 80-g-Papier wiegt ein Sechzehntel davon: 5 g.
- Reihen
- Ein A-Blatt passt in einen C-Umschlag, der wiederum in einen B-Umschlag passt. Das ist so berechnet.
- Rundung
- Die Maße sind auf ganze Millimeter abgerundet und haben Toleranzen von ±1,5 bis ±3 mm.
Häufige Fragen
Wer hat die DIN-Formate erfunden?
Der Ingenieur Walter Porstmann entwickelte das System, das am 18. August 1922 als DIN 476 veröffentlicht wurde. Die Idee des Seitenverhältnisses beschrieb schon Georg Christoph Lichtenberg 1786.
Wofür steht DIN?
Ursprünglich für „Deutsche Industrie-Norm“. Heute steht DIN für das Deutsche Institut für Normung.